Aus aktuellem Anlass lädt die Gemeinde Eydelstedt zu einer öffentlichen Ratssitzung
am Montag, 25. April, ab 19 Uhr ins Gasthaus Warnke in Dörpel ein.
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EYDELSTEDT Die beabsichtigte Herabstufung der Ortsumgehung Barnstorf im neuen Bundesverkehrswegeplan beschäftigt nicht nur Politiker und Bürger im Flecken Barnstorf. Besonders bei den Nachbarn in Eydelstedt sorgt das Thema für Diskussionsstoff. Aus aktuellem Anlass lädt die Gemeinde Eydelstedt nun zu einer öffentlichen Ratssitzung am Montag, 25. April, ab 19 Uhr ins Gasthaus Warnke in Dörpel ein.
Beii allen Überlegungen zu dem Thema müßte die oberste Priorität sein, wieder in den "vordringlichen Bedarf" zu gelangen.  
„Die Gemeinde Eydelstedt wird eventuell eine Stellungnahme im Rahmen des Beteiligungsverfahrens des Bundesverkehrsministeriums verfassen. Wir wollen unseren Bürgern die Möglichkeit geben, sich mit ihren Wortbeiträgen in eine Stellungnahme zur Ortsumgehung einzubringen“, erklärt Bürgermeister Friedrich Bokelmann. Die Einbindung der heimischen Bevölkerung ist dem Gemeinderat
sehr wichtig, denn auf Wahlveranstaltungen vor der Kommunalwahl 2011 wurde zugesagt, "ohne Beteiligung der Eydelstedter Bürger 
 gibt es keine Stellungnahme zu dem Thema Umgehungsstrasse.
Die Gemeinde Eydelstedt wäre von einer Ortsumgehung direkt betroffen. Dabei ist es im Moment ganz egal wo ein Trassenverlauf geplant würde. 
Alle möglichen Varianten verliefen östlich der Bahnlinie.
 Bürgermeister Bokelmann weist auf wirtschaftliche Vorteile für die eigene Kommune hin. „Die Ausweisung von neuen Gewerbeflächen ist unumgänglich, aber auch nur machbar, wenn die Hoffnung auf eine Umgehungsstraße weiterhin besteht. Wir dürfen in Eydelstedt nicht die Tür für weitere Ansiedlungen zuschlagen. Gewerbebetriebe benötigen eine ordentliche Infrastruktur. Für die Zukunft unserer Gemeinde darf die Weiterentwicklung der heimischen Wirtschaft, durch Stillstand bei der Ausweisung von neuen Gewerbeflächen, nicht ins Stocken geraten.“
Voraussetzung sei, so Bokelmann weiter, dass eine Umgehungsstrasse im vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplans bleibe und sich nicht um weitere Jahre verzögere. Dafür müsse Einvernehmen zwischen Barnstorf und Eydelstedt über eine eventuelle Trassenführung herrschen. Auf dieses Einvernehmen sei bereits in früheren Gesprächsrunden von Vertretern der Straßenbaubehörde aus Nienburg unmissverständlich hingewiesen worden. Bokelmann hofft, daß die Eydelstedter Bürger die Vor und Nachteile
gegeneinander abwägen damit auf der Eydelstedter  Ratssitzung geäußerte Vorstellungen auch in die Stellungnahme des
Samtgemeinderates einfließen können.